Ciclotours - Radwandern im Piemont Gourmetradeln im Piemont Don Bosco
 
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DOCG-Tour

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Das Königshaus Savoyen trug den Ruhm des großen Weines Barolo in die ganze Welt hinaus, allerdings genießt man die Gaumenfreuden der norditalienischen Region Piemont am allerbesten dort, wo alles zusammenpaßt: wunderbare Zubereitungsarten der vielfältigsten Gerichte, Weine direkt vom Erzeuger in einer Landschaft, in der das Auge nie müde wird, sich über neue Entdeckungen zu freuen.

Auf dieser Tour sollen Sie es sich wirklich gut gehen lassen: der Schwerpunkt liegt beim Kulinarischen, es führen kurze, verkehrsarme Radstrecken zu den Übernachtungen in Agriturismi, die an einen Traum erinnern. Auf Absprache können einzelne Abschnitte der Tour im Bus zurückgelegt werden.

1. Tag: Individuelle Anreise nach Trezzo Tinella

Mit dem eigenen Auto (welches auf dem hauseigenen Parkplatz abgestellt werden kann) erreicht man das Agriturismo in circa einer Stunde von Turin aus, in ungefähr zwei Stunden von Mailand.
Moderne italienische Innenarchitektur verwandelt den mittelalterlichen Gutshof in ein Juwel unter den Agriturismi. Von Sohn Marco kunstvoll restauriert bekommt jedes Zimmer einen eigenen Charakter eingehaucht: Die „Camera di Profondi“ bietet einen eindrucksvollen Blick auf das gleichnamige Tal, mehrere offene Kamine geben wohlige Wärme in der Bibliothek und bieten das richtige Flair für ein zauberhaftes Abendessen von der Hausherrin Irene selbst zubereitet. Nicht nur was hier auf den Tisch kommt, ist Natur, sondern auch die Gemälde sind mit Weinstein und Naturfarben gemalt und ein Naturbadesee bietet eine wohlige Erfrischung. Die Weine werden in ökologischem Anbau selbst erzeugt.

Etappe1 2. Tag „Haselnussetappe“ (ca. 46km)

Dem Höhenzug, der von Mango bis nach Ceva auf dem Rückgrat eines Hügels entlangführt, folgen wir einige Kilometer mit herrlichem Blick nach rechts und links der Straße. Bevor diese Straße zu befahren wird, biegen wir ab und folgen einem weiteren Bergrücken in rascher Fahrt bis nach Dogliani, Hauptstadt des Dolcetto.
Die heutige Übernachtung in Sinio steht ganz im Zeichen des Schweines: das Symbol des Agriturismo dreht sich als gußeiserne „Wettersau“ auf dem Dach des Badehäuschens neben dem Swimmingpool und genießt den Panoramablick. Außerdem ziert es die Etiketten des Hausweines aus dem Nachbardorf. In der wiederbelebten antiken Osteria sitzt man an Tischen, wo keiner dem anderen gleicht, denn sie wurden liebevoll vom Hausherren selbst auf verschiedenen Antiquitätenmärkten erstanden. Eine Speisekarte sucht man hier vergeblich, es gibt wie in alten Zeiten ein Tagesgericht; wer wollte auch schon zwischen Kalbfleischhäppchen in einer Rotwein-Nelken-Soße und einem würzigen „Pollo alla Cacciatora“ entscheiden müssen?

Etappe2 3. Tag „Weinetappe“ (ca. 38 km)

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Weines: vergessen die lieblichen Wiesen und Haselnusssträucher: heute Weinreben, soweit das Auge reicht. Einmal den Höhenzug erklommen, rollen wir gemütlich der Hauptstadt des Weines entgegen. Eine Weinprobe soll in Barolo nicht fehlen!
Ein weiterer Höhepunkt des Tages sieht man schon von der Ferne: das prachtvoll „Castello Grinzane Cavour“, eines der bedeutensten Schlösser des Piemont aus dem 12.Jahrhundert. Auch sein Inhalt ist köstlich: eine - wie könnte es auch anders sein? - Önothek!

Noch ein paar Pedalumdrehungen und man rollt in die Gourmetstadt schlechthin ein. Der samstägliche Markt läßt erkennen, worauf in Alba wert gelegt wird: Trüffel, Käse und Schokolade (wo auf der Welt hätte auch sonst Nutella erfunden werden sollen?). Die gemütliche Fußgängerzone ist gesäumt von Delikatessenläden und Konditoreien.
Hier liegt auch unser Hotel, direkt in der Stadt, aber doch in einer ruhigen Lage.

Etappe3 4. Tag „Sportetappe“ (ca. 26 km)

Zu Besuch bei dem „kleinen Bruder“ des Barolo kann man einen Wein entdecken, der sich nicht verstecken muß: der Barbaresco. Während des Trubels um den Barolo konnte er in Ruhe seine Eigenschaften verbessern, die ihn jetzt zu einem großen Wein machen. Auch das Dorf Barbaresco selbst hat von dieser Ablenkung profitiert und präsentiert sich authentischer und weniger touristisch. In der entweihten Kapelle des Dorfes wartet eine Önothek auf feine Nasen und Feinschmeckergaumen.
Nach diesen Gaumenfreuden gilt es jetzt die Beine zu bewegen und die letzten wenigen, aber anstrengenden Kilometer bis zum Ausgangsort Trezzo Tinella zurückzulegen.

Im Anschluß an die Reise können im Bausteinverfahren verschiedene Programme gebucht werden:

- Zusatznächte in einem der Übernachtungsorte
- CICLOTOURS-Classic im Anschluß

 

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Fotos: Fototeca ENIT/ Ente Turismo Alba-Bra-Langhe-Roero / Produttori del Barbaresco
Gianfranco Carosso / Massimo Vaccariello / Osteria Verderame / Baschtel Echle