Giro del Piemonte für Renn- und Genussradler

Doppelt gemoppelt hält besser: auf dieser neuen Tour können sich alle Könnensstufen von Radbegeisterten tummeln! Pro Tag gibt es jeweils eine kürzere und eine längere Tour zur Auswahl. Dies bietet auch die Möglichkeit, je nach Lust und Laune morgens spontan zu entscheiden, mal länger oder mal kürzer im Sattel zu sitzen!

Wein, das beherrschende Thema im Piemont: nicht nur abends am Tisch, sondern auch tagsüber auf dem Sattel: die Topographie des Piemonts mit seinen unendlichen Hügeln bestimmt über Nutzung und Benutzung. Herrliche Ausblicke über die Weinberge entschädigen für so manch schweißtreibenden Anstieg, ein guter Tropfen lässt abends die Beine wohlig schwer werden, falls dies nicht die Anstiege geschafft haben.

Spaß am Sammeln von Höhenmetern sollte man ins Piemont mitbringen, vor allem wenn man sich die Rennradstrecken vornimmt, aber auch für die Genussradler sollte die Erfahrung mit Höhenmetern nicht auf Autobahnbrücken beschränkt sein.

Im Gegenzug für die Mühen wartet das Piemont mit besonderen Highlights für Radfahrer auf: verkehrsarme kleine Nebenstraßen, hinreißende Ausblicke über Weinberge, mystisch sich hintereinander aufbauende Hügelketten und eine Region zum Anbeißen. Jede noch so kleine Trattoria faltet die typischen Ravioli, stückelt Gnocchi oder rollt Taljarin. Und dass die Italiener ein Herz für „ciclisti“ haben, weiß man nicht erst seit Fausto Coppi!

1. Tag:

Individuelle Anreise nach Mombarcaro, Abendessen und Übernachtung in einem Jahrhunderte alten Steinhaus, mit allem Komfort restauriert.

2. Tag: 1. Etappe von Mombarcaro nach Dogliani (max. 75km & 1000HM / 25km & 200HM):

Sich einmal wie ein richtiger Champion fühlen? Heute kein Problem für die Rennradler: über die „Salite dei campioni“ (Ansammlung von ausgeschilderten Anstiegen, nach berühmten Radsportlern benannt) mit beliebig vielen Abstechern und Höhenmetern geht es nach Dogliani. Für die Genussradler ist die Strecke direkter, aber ebenso reizvoll. Zwischen den Weinreben des Dolcetto liegt die heutige Übernachtung in einem historischen Sommersitz der Familie Einaudi (ehemaliger Staatspräsident von Italien), Abendessen in einem typischen Restaurant.

3. Tag: 2. Etappe von Dogliani nach Pollenzo (140km & 350HM / 35km & 400HM):

Wieder stehen zwei alternative Touren zur Verfügung: die lange Strecke führt über Cuneo und Saluzzo nach Bra: auf dieser flachen Strecke kann man die Beine so richtig fliegen lassen. Die Kurzvariante führt über die Barolo-Weingegend mit dem Blick über tausendundein Weinberg bei La Morra. Abendessen und Übernachtung im historischen Zentrum von Pollenzo. Dort ist auch die „Banca del vino“ untergebracht, in der die besten Weine aus ganz Italien gelagert werden, pronti zum Degustieren.

4. Tag: 3. Etappe von Pollenzo nach Canale (65km & 600HM / 30km & 300HM):

Felsformationen aus Kalk sind das besondere Merkmal des Roero, welches heute für die Genussradler auf einer kürzeren und für die Rennrader auf einer längeren Tour bis nach Canale durchradelt wird. Abendessen und Übernachtung in einem antiken Hof aus dem späten 17. Jahrhundert.

5. Tag: 4. Etappe von Canale nach Mango (65km & 1400HM / 30km & 650HM):

Neive und Barbaresco liegen heute sowohl bei der kurzen als auch auf der langen Tour auf dem Weg. Das Tagesziel Mango verlangt auch bei der kurzen Tour nach trainierten Waden. Das Castello von Mango bietet Weinproben an, geschlafen wird in einem kürzlich eröffneten, kunstvoll & geschmackvoll hergerichteten B&B, gespeist in der örtlichen Trattoria.

6. Tag: 5. Etappe von Mango nach Cortemilia (80km & 1200HM / 35km & 500HM):

Von einem Höhenrücken über den nächsten nach Cortemilia ist das Ziel aller Radfahrer heute. Die Rennradler nehmen ein paar Kilometer mehr unter die Räder, um dann - so wie die Genussradler auch - in Cortemilia direkt im Zentrum in einer Pasticceria das Abendquartier zu beziehen: dass lässt auf ein leckeres Frühstück schließen! Abendessen in einer Pizzeria, die aber auch andere piemontesische Speisen zu bieten hat.

7. Tag: 6. Etappe von Cortemilia nach Mombarcaro (80km & 1600HM / 30km & 500HM):

Die Königsetappe! Die Rennradler besuchen den für seinen Käse berühmten Ort Roccaverano und das Künstlerdorf Bergolo mit grandiosem Ausblick über die „Alta Langa“. Auch die Genussradler bekommen noch einige schöne Kilometer unter die Reifen, bis es wieder zurück zum Ausgangsort Mombarcaro geht. Von Mombarcaro aus soll man an klaren Tagen übrigens das Meer in ca. 50 km Luftlinie Entfernung sehen (mons = Berg, barca = Boot)! Übernachtung und Abendessen wie am ersten Tag.

8. Tag Individuelle Abreise oder Verlängerung

 

  Charakterisitk der Touren: Hier finden Sie die Höhenprofile der Giro del Piemonte-Tour!

 

Die Giro del Piemonte-Tour im Überblick:

  • 7 historische und romantische Unterkünfte mit radlerfreundlichem Frühstück
  • 6 hochwertige mehrgängige Abendessen, 1 x hochwertige Pizzeria
  • Die Strecken führt zu den Besonderheiten des Piemonts: Barolo, Barbaresco, Alba, Dogliani, La Morra, Cuneo
  • Viele Castelli liegen auf der Strecke: Grinzane Cavour, Mango, Guarene, Monticello d`Alba, Prunetto
  • Schöne alte Innenstädte gibt es z.B. in Dogliani, Neive, Bergolo, Bra, Pollenzo zu sehen
  • Täglich zwei Streckenführungen: für Genussradler ca. 30-40 km (aber auch hügelig!), für Rennradfahrer ca. 65-80 km mit einigen herausfordernden Anstiegen (1 x flach auch 120-140 km)
  • Besuch der Banca dei vini
  • Täglicher Gepäcktransport
  • Detailliertes Kartenmaterial mit Routenbeschreibung
  • Deutscher Ansprechpartner vor Ort
  • Pannendienst und Reparaturservice
  • Anreise jeden Montag, Dienstag, Freitag und Sonntag möglich (andere Tage auf Anfrage)

Preis: 920,00 Euro pro Person im DZ*

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*Einzelzimmerzuschlag 200,00 Euro, 24-Gang-Leihrad 70,00 Euro, E-Bike 150,00 Euro, KEIN RENNRADVERLEIH

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